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Polizeipräsident

600 Jugendliche, viel Hochprozentiges und noch mehr Müll: Am ersten Mai löste eine Hundertschaft der Polizei das Trinkgelage rund um den Hiltruper See auf – und steht seitdem wegen unangemessener Härte in der Kritik. Nun zeigt Polizeipräsident Hubert Wimber einen Videomitschnitt dessen, was vor Ort geschah.
Es ist nicht die erste Anstrengung, die die Polizei gegen Münster Kriminalitätsproblem Nummer eins, den Fahrraddiebstahl, unternimmt: Mit einer Kampagne unter dem Motto „Meins bleibt meins!“ wirbt sie jetzt für eine flächendeckende Registrierung möglichst vieler der schätzungsweise 700.000 Leezen, die in Deutschlands Fahrradhauptstadt unterwegs sind.
Dass Münster Deutschlands Fahrrad-Hauptstadt ist, das dürfte mittlerweile jeder wissen. Weniger bekannt ist aber: Rund 40 Prozent der Unfallopfer im Stadtgebiet sind Radfahrer. Seit Freitag, 30. April, ruft Münsters Polizei daher mit der Aktion „Radfahren ja, aber sicher“ zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr auf.

Die Wanderausstellung "Münsters Standpunkte gegen Gewalt" ist um zwei auf 22 Tafeln ergänzt worden. Sie macht jetzt drei Monate lang Station im Eingangsbereich der Katholischen Hochschule, Piusallee 89. Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 13. April, um 11.45 Uhr statt - beteiligt sind Hochschuldekan Prof. Hugo Mennemann und Claudia Welp vom Frauenbüro.

Münsters Polizeipräsident Hubert Wimber und seine Kollegen dürfen jetzt durchaus ein wenig stolz sein: Seit neuestem verfügt die münsterische Polizei über den modernsten Befehlswagen im ganzen Bundesgebiet.

Sie arbeiten beide für die Polizei. Doch sobald Hubert Wimber, Münsters oberster Behördenchef, offiziell Position bezieht, fühlt sich Josef Rickfelder häufig zum Widerspruch herausgefordert. Jetzt hat der Handorfer CDU-Ratsherr und Landtagskandidat seiner Partei abermals Gegenmeinungen vertreten.
Als „nicht dramatisch“ schätzt Münsters Polizei die Entwicklung der Kriminalität im Jahr 2009 ein: Die Zahl der Straftaten ist zwar gestiegen, die Aufklärungsquote konnte indes ebenfalls verbessert werden. Ein Bereich, der den Beamten nach wie vor Sorgen bereitet, sind die Gewaltdelikte. „Ein gesamtgesellschaftliches Problem“, weiß Polizeipräsident Hubert Wimber.

Zu der Debatte um die Äußerungen von Münsters Polizeipräsident Hubert Wimber zum Thema Drogenkonsum äußert sich jetzt auch Dr. Wolfgang Schneider, Leiter der münsterschen Drogenhilfevereins Indro e.V. Er stärkt Wimber den Rücken: Die Diskussion über die Erfolglosigkeit der gegenwärtigen Drogenverbotspolitik sei dringender denn je.
Auf die Äußerungen des münsterschen Polizeipräsidenten Hubert Wimber zur Strafverfolgung von Drogenkonsumenten reagiert jetzt der Verein zur Förderung der Drogenhilfe Münster. Richard-Michael Halberstadt, Vorsitzender des Verbunds und Mitglied in der Ordnungspartnerschaft Drogen, spricht von einem „Schlag ins Gesicht“ gegenüber der Arbeit beider Einrichtungen.

In einem Brief an den Deutschen Hanfverband hat sich Münsters Polizeipräsident Hubert Wimber kritisch zur Strafverfolgung von Drogenkonsumenten geäußert: Wegen der „weitgehenden Erfolglosigkeit staatlicher Repression und politischer Unbeweglichkeit“ plädiert er für eine „erneute Initiative für eine alternative Drogenpolitik.“
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