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Paulus-Dom

Der alte, ehrwürdige St.-Paulus-Dom in Münster, Haupt- und Mutterkirche des Bistums, steht vor mehrjährigen umfassenden Sanierungsarbeiten. Erneuert werden müssen das Dach der Kathedrale, die Heizung, Lüftung, Elektrotechnik. Außerdem soll der Brandschutz verbessert und der Salvatorgiebel am südlichen Ostquerhaus restauriert werden.

Gleich zwei münstersche Denkmäler werden vom Land gefördert. Insgesamt 120.000 Euro erhalten die Stadt und das Bistum zur Sanierung des Paulus-Doms und des Rüschhauses. Das wurde aktuell am Rande der CDU-Fraktionssitzung in Düsseldorf bekannt.

Seit 15 Jahren ist er Vorsitzender des münsterschen Domkapitels: Dompropst Josef Alfers wird am Donnerstag, 8. April, 70 Jahre alt. Der überzeugte Seelsorger kann auf ein erfolgreiches, bewegtes Leben zurückblicken, das er ganz in den Dienst der Nachfolge Jesu Christi gestellt hat.

Das Oster-Fest wird im münsterschen Paulus-Dom mit einer Vielzahl festlicher Gottesdienste begangen, die auch besondere kirchenmusikalische Akzente setzen.

Bischof Felix Genn hat „alle Opfer der entsetzlichen sexuellen Übergriffe von Herzen um Vergebung“ gebeten. Vor mehreren Hundert Priestern, die sich am Montag der Karwoche im Paulus-Dom zur traditionellen Weihe der heiligen Öle versammelt hatten, sprach der Oberhirte von „tiefer Erschütterung, Beschämung und Schmerz“, die ihn in Gegenwart seines Presbyteriums bewegten.
Die geistlichen Themenabende im Paulus-Dom innerhalb der Fastenzeit 2009 stehen unter dem Thema „Gottes Schöpfung bewahren“. Den Anfang machte bereits der emeritierte Alttestamentler Prof. Erich Zenger von der Katholischen Fakultät der Universität Münster am vergangenen Mittwoch mit einem Vortrag über die Schöpfung als „Lebenshaus für alle“.

Mit einem Pontifikalamt im Dom zu Münster ist am 1. Fastensonntag, 21. Februar, die diesjährige bundesweite Misereor-Fastenaktion eröffnet worden. Der Messfeier wohnten neben vielen internationalen Gästen auch NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Bundes- und Landtagsabgeordnete, Oberbürgermeister Markus Lewe sowie weitere Vertreter des öffentlichen Lebens bei.
Eine Akzentsetzung, die im wahrsten Sinne des Wortes hat aufhorchen lassen: Statt der althergebrachten, gewohnten „Fastenpredigten“ gibt es im Dom zu Münster seit Ende der Neunziger glaubensorientierte, zeitbezogene Themenabende.

Rund 13.000 katholische Pfarrgemeinden in ganz Deutschland werden sich in den sechs Wochen bis Ostern an der Misereor-Aktion beteiligen – doch der Startschuss fällt in Münster: Im St.-Paulus-Dom wird am Sonntag, 21. Februar, die bundesweite Fasten-Initiative offiziell eröffnet.
Am Samstag, 20. Februar, macht die Misereor-Hungertuchwallfahrt Station in Wolbeck. Ein 350 Kilometer langer Pilgerweg, der von Stuttgart nach Münster führt. Für den Halt ausgesucht wurde die Pfarrei St. Nikolaus, sie ist dank der Arbeit des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises (ÖWK) weithin für ihr herausragendes Engagement bekannt.
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