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Bußgeld

Von seiner Fahrt nach Münster hätte am Montagnachmittag, 19. April, ein 29 Jahre alter Fahrer aus Horstmar wohl besser Abstand genommen, denn sein Fahrzeug hätte schon längst dem TÜV vorgestellt werden müssen. Während der Kontrollen im Rahmen der Aktion "14/50 - Abstand halten" fiel das nicht verkehrssichere Fahrzeug den Polizisten auf der Metzer Straße auf.

Milde Temperaturen, Sonnenstrahlen - der Frühling zieht die Bürger ins Grüne. Und gar mancher lässt sich dabei von seinen treuen Vierbeinern begleiten. Trotzdem gelten feste Regeln, an die zu Beginn der Freiluftsaison noch einmal erinnert werden soll.

In insgesamt 26 Gaststätten, vor allem in Münsters Außenbezirken, haben am Mittwochabend, 24. März, vier Teams des städtischen Ordnungsamtes geprüft, ob die Vorgaben des Nichtraucherschutzgesetzes eingehalten werden. Bei drei Lokalen, die sich als Raucherclubs bezeichnen, gab es erhebliche Beanstandungen, vor allem, weil jegliche Einlasskontrollen fehlten.
Nachbarn sagen, es ist keine Seltenheit, und auch die einstündige Kontrolle der Polizei heute Morgen (Freitag) bestätigte die Beobachtung der Anlieger. Immer wieder scheren sich Verkehrsteilnehmer am Bahnübergang Heroldstraße in Mecklenbeck einen feuchten Kehricht darum, ob das Rotlicht blinkt und die Halbschranke sich senkt. Noch eben durchrutschen, das ist die Devise.

Rund 4.500 Fahrten registriert die münstersche Taxi-Zentrale täglich. Die 272 mit einer Konzession versehenen Autodroschken transportieren demnach rund 10.000 Fahrgäste. Fahrgäste aber sind Kunden, und der Kunde ist König. So sollte es jedenfalls sein. In dem Bemühen, diesem hehren Ziel näher zu kommen, setzt die Zentrale nun auf die Kooperation mit der Ordnungsbehörde vor Ort.

Auf den Hauptausfallstraßen von Münster und den Autobahnen rund um die Stadt hat die Polizei bis in den Freitagabend hinein zahlreiche Alkoholkontrollen durchgeführt. Von den insgesamt 40 eingesetzten Beamten wurden mehr als 1250 Wagen überprüft. Das Ergebnis: 47-mal mussten Autofahrer "pusten".
Manche Zeitgenossen lassen sich offenbar nicht eines Besseren belehren: Da hatte die Polizei zum Wochenanfang extra angekündigt, heute, 29. März, an der Ostmarkstraße im Rahmen der Schwerpunktaktion gezielt zu kontrollieren, wer trotz des Durchfahrverbotes - aufgrund der Baustelle - die Verbindung zum Schifffahrter Damm benutzt. Und was passiert?

Spazierengehen im Park. Entspanntes Picknick im Grünen oder Sonnenbad am Kanal – eine tolle Sache, wenn nicht immer wieder der aufdringliche Geruch von Hundekot in die Nase wehen würde oder man den Untergrund mit Adleraugen nach den Hinterlassenschaften der Vierbeiner absuchen müsste.

Fahrradklau, Unfälle und Schlägereien – drei Schwerpunkte hatten sich die 150 Polizisten ausgeguckt, die am Altweibertag und in der Nacht noch am Start waren. Ab 10 Uhr machten sie sich auf die Kontroll-Pirsch und hatten auch einiges zu tun.
Aus Fehlern sollte man bekanntlich lernen: Nicht so ein Schnellfahrer, der am Mittwoch, 11. Februar, gleich zweimal erwischt wurde und ordentlich zur Kasse gebeten wurde.
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