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Choreografie

„Tanz. Hundertfach“ heißt die Werkschau von Tanzfotograf Matthias Zölle, die in den kommenden drei Wochen – bis zum 5. Juni – in Münsters Innenstadt zu sehen ist. Mit dem Fokus auf das Medium Tanz wird an verschiedenen Tagen eine Wanderausstellung im öffentlichen Raum geschaffen.

Nach sieben Jahren Gruppenproduktionen kehrt José Navas nun zu seiner Leidenschaft, dem Solotanz, zurück: In seinem neuen Stück „Miniatures“ offenbart er seine eigene Persönlichkeit mit allen Nuancen und Feinheiten eines erfahrenen Tänzers. Das Pumpenhaus bringt das Werk im Rahmen des „Statements“-Festivals am Sonntag, 23. Mai, auf die Bühne.

Das ist ein Kultursommer: Nicht nur das Programm „Kulturgebiet 2010“ verspricht hochkarätige Kulturangebote, Gleiches gilt auch für „Statements“, das „Geburstags-Festival“ des Theaters im Pumpenhaus. Und es geht noch weiter: Vom 22. Mai bis 5. Juni bieten die „Internationalen Tanztage“ einzigartige Einblicke in die zeitgenössische Tanztheaterszene.

Keren Levi ist auf dem besten Wege, eine der wichtigen Stimmen der jungen Choreografen-Generation zu werden. Im Rahmen seines „Statements“-Festivals präsentiert das Pumpenhaus am Freitag, 7. Mai, die neueste Produktion der Israelin: In dem Tanzstück „Envelopes“ geht es um Geschwister, Familie und die Verbindung zwischen Bewegung und Klang.

Am Anfang war der Körper, dann kam Bewegung in die Glieder. Der kanadische Choreograf Daniel Léveillé besinnt sich in seinem Bühnenstück „Amour, acide et noix“ (Liebe, Acid und Nüsse) auf diese Tanz-Genesis zurück und folgt einem radikalen Reinheitsgebot. Am Mittwoch, 28. April, wird das Werk im Pumpenhaus aufgeführt, im Rahmen des „Statements“-Festivals.

Der münstersche Tänzer und Choreograf Günther Rebel gastierte in diesen Tagen beim UNESCO-Tanz-Weltkongress „CID“ in Istanbul als Dozent für einen Tanztheater-Workshop. Dabei tanzte er bei der großen Abschlussvorstellung Ausschnitte aus seinem Soloprogramm – mit Erfolg: Der Präsident von CID-Unesco, Prof. Alkis Raftis, lud ihn zur nächsten Tagung im Juli nach Riga ein.

Quer durch Europa, vor allem auf Frankreichs führenden Festivals von Avignon bis Paris und Montpellier, löst der Choreograf Raimund Hoghe Jahr für Jahr Begeisterung aus. In fünfzehn Jahren eigenen Schaffens hat sich seine Kunst gewandelt und befreit. Das zeigt seine jüngste Arbeit „Sans-titre – ein Stück für Faustin Linyekula“. Am Freitag, 4.

Für die erste Uraufführung der aktuellen Spielzeit in den Städtischen Bühnen hat der Choreograf Daniel Goldin sowohl musikalisch als auch tänzerisch kleine Besetzungen gewählt. Der Titel Kammertanz spiegelt, in Anlehnung an den Begriff der Kammermusik, den intimen Rahmen dieses Abends wieder. Die Premiere wird am Samstag, 14. November, gefeiert.

Auf die faszinierendsten Künstler der New Yorker Avantgarde folgt mit Noa Dar aus Tel Aviv eine weitere Vertreterin der internationalen Tanzszene im Pumpenhaus. Die Israelin zählt zu den besten Choreografinnen und erreichte mit „Tetris“ die größte Aufmerksamkeit, die Tanz jemals in Israel erreichte. In Münster ist das Bühnenstück am Dienstag, 8., sowie Mittwoch, 9.

Es ist bereits seine 25. Uraufführung an den Städtischen Bühnen Münster, die zweite in dieser Spielzeit.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




