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Dr. Andrea Hanke

„... Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, sagte einst Heinrich Heine. Am 10. Mai 1933 wurde er Realität: In nahezu allen deutschen Hochschulstädten fanden Bücherverbrennungen statt, auch in Münster. Ein Vortrag am Montag, 10. Mai, in der Stadtbücherei erinnert an diesen Akt kultureller Barbarei, an den Beginn von Verfolgung und Vernichtung.

Der "Europäischen Stadtbrief" bildet im Jahr 2010 das symbolische verbindende Element im Netzwerk "National Heroes - Deutsche Kulturstädte". Münster hat das Dokument jetzt von Kassel übernommen: Am Samstag, 27. März, hat Bürgermeisterin Karin Reismann es von Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen im Fridericianum entgegengenommen.

In seiner aktuellen Ausstellung "Rettet Jan Baegert!" gewährt das Stadtmuseum den Besuchern einen Einblick in die Restaurierungsmaßnahmen für den ältesten städtischen Kunstbesitz. Dank der Unterstützung der Sparda-Bank können nun auch die aufwändigen Arbeiten an den Bildseiten des Marienzyklus' vollendet werden.

Unter einigen kleinen Geplänkeln hat am Dienstagabend, 23. Februar, der Schulausschuss den Haushaltsplan 2010 erörtert. Unkommentiert wurden zuvor die aktuellen Anmeldezahlen für weiterführende Schulen vermerkt. Ausführlicher besprochen wurden die Entwicklungen der offenen Ganztagsschule (OGS) sowie die Themen Inklusion und Schulbuch-Finanzierung.
Während Essen in diesem Jahr das Ruhrgebiet als „Kulturhauptstadt“ in Szene setzt, wartet Münster mit einem eigenen, höchst vielfältigen Veranstaltungsprogramm auf: Als „Kulturgebiet“ präsentiert sich die Westfalenmetropole ab dem 16. April mit lokalen wie internationalen Highlights aus Tanz und Theater, bildender Kunst und Musik, Literatur und Wissenschaft.

In Münster lernen Schüler der 9. und 10. Klassen am Nachmittag mit jüngeren Schülern Vokabeln. In Warendorf organisieren Schüler gemeinsam mit Kindern mit Behinderung ein Freizeitprogramm und bringen ihre Erfahrungen in die Fächer Ethik und Gesundheitswissenschaften ein. Das sind einige Beispiele der Service-Learning-Initiative „sozialgenial - Schüler engagieren sich“.

Stadträtin Dr. Andrea Hanke fand beim Empfang der Volkshochschule Münster für die Zunft der Kursleiterinnen und Kursleiter herzliche Worte: "Sie haben ein erfolgreiches Jahr hinter sich", lobte die Beigeordnete für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport, "haben zudem ein umfassendes Bildungsangebot für 20 000 Teilnehmer sichergestellt, dafür danke ich ihnen."

"Historische Orientierung am authentischen Ort": Der Geschichtsort Villa ten Hompel hat sich vor zehn Jahren das ambitionierte Ziel gesetzt. Die Einrichtung versteht sich als Brücke von der Wissenschaft in die Gesellschaft. Vor zehn Jahren, am 13. Dezember 1999 nahm das Haus am Kaiser-Wilhelm-Ring ihre Arbeit auf.

Anders als dies häufig geschieht, standen beim Fachtag "Schule machen wir im Team" nicht der Lernstoff, die Didaktik oder der Unterrichtserfolg im Mittelpunkt. Es ging um Zwischenmenschliches. Das soll Kindern und Jugendlichen in ihren veränderten Lebenswelten aktuelle Antworten vermitteln.

„Die Frühen Jahre", "Individuelle Förderung", "Eigenverantwortliche Schulen" und „Übergang Schule – Beruf": Das sind die Namen der Arbeitsgruppen, die am Dienstagabend (24. November) bei der zweiten Bildungskonferenz im Rathausfestsaal zusammengekommen sind. Sie veranschaulichen die Ziele, die das Bildungsnetzwerk seit seiner Gründung im vergangenen Jahr verfolgt.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




