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Lebenshilfe

Was ist zu tun, damit Menschen mit Behinderung von Anfang an selbstverständlich zur Gesellschaft dazugehören und nicht zunächst ausgegrenzt und dann integriert werden? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigt sich die Tagung "Münster all inclusive" am Samstag, 8. Mai, im Landeshaus des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

Toben, basteln, spielen, lachen - das geht zusammen am besten, davon sind die Jungen und Mädchen im integrativen Hiltruper Kindertreff überzeugt. An jedem Donnerstag kommen deshalb auch junge Besucher mit geistigen Behinderungen gern ins Begegnungshaus 37 Grad.

„Ist der Nikolaus schon da“, fragt ein kleines Mädchen nervös die Mutter. Aufgeregt schaut die Mama zur Torminbrücke. Am Sonntagabend soll er über den Aasee geschippert kommen, der Himmelsbote. Plötzlich – ein Raunen in der Menge: Am Horizont taucht das Boot tatsächlich auf – anfangs aber nur schemenhaft zu erkennen.

Die sehr vielen sehr jungen Zuschauer und Aufführende kamen wieder später ins Bett als geplant – die Show des Sports ist nie planmäßig beendet. Aber das macht gar nichts bei einem solchen Programm, für dessen Mischung beim inzwischen neunten Mal der Stadtsportbund erfolgreich verantwortlich zeichnete.

Münsters Tanzszene ist in Bewegung. Denn sie macht sich wieder auf, ihre Lebendigkeit und Vielfalt dem Publikum beim nun bereits 16. Münsteraner Tanzfestival am 9. November um 18 Uhr im Großen Haus der Städtischen Bühnen zu präsentieren.

Integratives Wohnen – das ist schon seit Ende der 1960-er-Jahre ein bekanntes und oft bewährtes Modell. Da ist es eher verwunderlich, dass es bis dato in Münster kein Projekt gab, das in einem Konzept behinderte und „normale“ Menschen zusammenführte.

Das hat Münster gerade noch gefehlt! Nein wirklich! Oder fallen Ihnen Songs ein, die auf Münster getextet sind? Eben. Doch die Zeit des Darbens ist jetzt vorbei. Denn schon ganz bald kommt eine reine MS-CD auf den Markt. „Für Euch!“, heißt das Werk.

Komische Zustände sind das im Südpark: Da hüpfen Amseln an Regenwürmern vorbei, und schenken ihnen gar keine Beachtung. Frösche verwandeln sich zurück in Kaulquappen, und die Füchse spielen Mäuse. Aber alle haben „tierisch“ viel Spaß.

Wer mit der Lebenshilfe Tandem fährt, kommt mit Sicherheit viel weiter als jeder andere Tandemfahrer. Außerdem wird er sein Leben durch unvergessliche Eindrücke bereichern. Besondere Begegnungen mit besonderen Menschen sind vorprogrammiert. Denn die Tandempartner sind behindert.
Große Kampagne fürs Ehrenamt
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




