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Filmkritik

Solides US-Remake des französischen Erotikdramas „Nathalie“ (2003). Die Version des armenisch-kanadischen Arthouse-Regisseurs Atom Egoyan („Exotica“) überzeugt dabei in erster Linie durch ein geschickt modernisiertes Drehbuch, eine überzeugende Charakterzeichnung und eine wohldosierte Prise Hitchcock-Suspence.

Frei sein. Alles hinter sich lassen. Die junge Holländerin Anne (preisgekrönt: Lotte Verbeek) setzt diesen Traum in die Tat um, reist an die irische Küste und lernt den wesentlich älteren Witwer Martin (Stephen Rea) kennen. Ein beeindruckendes Debüt der gebürtigen Polin Urszula Antoniak. Nicht verpassen!

Der Roman und die Romanverfilmung. Das ungeliebte Kind? Regisseur Lee Daniels liefert mit seinem grandiosen, erbarmungslosen Jugenddrama die Ausnahme von der Regel, dass Romanverfilmungen nie so gut sein können wie ihre Vorlage.

Agitprop oder die wichtigste Dokumentation seit "Super Size Me"? Die komplett aus privaten Mitteln finanzierte Verfilmung des Sachbuches "Energieautonomie" des SPD-Politikers Hermann Scheer motiviert zum Umdenken. Dass Carl A. Fechners Öko-Doku dabei einige Fragen unbeantwortet lässt, verzeiht man ihm gern.

Jerry Cotton ist deutsches Kulturgut. Nach weniger gelungenen Verfilmungen der Romane in den 60ern war es nur eine Frage der Zeit, wann der smarte FBI-Agent ein weiteres Mal das Licht der Leinwand erblicken würde. Diese Neuinterpretation des Groschenheft-Kultkrimis allerdings besticht in erster Linie durch gähnende Langeweile.

Dass Münster einen weiteren Kinosaal mt neuer 3-D-Technik austattet, hat auch mit Tim Burtons sehenswerter Imterpretation des Kinderbuchklassikers "Alice im Wunderland" zu tun. Nicht verpassen!

"Kino ist, wenn schöne Frauen schöne Dinge tun" (Francois Truffaut). Wenn Weltstars wie Penélope Cruz, Marion Cotillard, Nicole Kidman, Kate Hudson und Judy Dench einen Regisseur umgarnen, kann man schon mal das Ziel aus den Augen verlieren. Die Opfer heißen hier Daniel Day-Lewis und Rob Marshall

Altmeister Clint Eastwood erzählt in seinem Polit-Sportfilm-Mix "Invictus", wie Südafrika 1995 Rugby-Weltmeister wurde. In der Hauptrolle glänzt Morgan Freeman als frisch gewählter Präsident Nelson Mandela.

Mit jedem Vollmond erwacht ein Mythos zum Leben. Filmfans wissen, dass es sich dabei um den Werwolf-Mythos handelt. Nach unzähligen Verfilmungen der Idee von Curt Siodmak injiziert Regisseur Joe Johnston dem Mythos mit "Wolfman" eine sehenswerte Frischzellenkur.

Für Freunde des kleinen aber feinen Films: Die Identitätssuche einer jungen Chinesin, die über mehrere Stationen nach London kommt, um in der für sie fremden europäischen Metropole ihr Glück zu suchen.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




