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Jörg Adler

Erst acht Monate alt ist Gürteltier „Norman“. Im Zoo Heidelberg geboren, lebt es nun im Allwetterzoo Münster. Gemeinsam mit Goldenen Löwen- und Zwergseidenäffchen bewohnt es die Südamerika-Anlage im Niederen Affenhaus.

Für Kinder hat der Allwetterzoo viel zu bieten - neben Tieren in rund 300 Arten gibt’s hier zahlreiche Spielplätze und -stationen: Gerade letztere haben die Gruppe „Der Mitmach-Spielplatz“ aus Burgsteinfurt dazu bewogen, die hiesige Anlage auszuzeichnen.

Tag für Tag verschwinden Tiere von der Erde, weil ihre Lebensräume vernichtet worden sind. Einige Arten haben kaum Chancen, das nächste Jahrzehnt zu erleben. Welche dazu zählen, und wie der Artenreichtum durch bewusstes Handeln im Alltag geschützt werden kann, das erklärt das neue Kinderbuch „Wilde Tiere in Gefahr“ vom Coppenrath Verlag.

Auch wenn das Wetter nicht an jedem Tag des vergangenen Osterwochenendes schön war, dem Allwetterzoo hat es gut getan: Knapp 20.000 Menschen haben die freie Zeit genutzt, um Löwe, Giraffe und Co. einen Besuch abzustatten. „Keine Rekordzahl, aber ein erfreuliches Ergebnis“, sagt Zoodirektor Jörg Adler im Gespräch mit echo-muenster.de.

Sie werden neudeutsch „Best Ager“ genannt, die aktiven und mobilen Menschen ab 60 Jahren. Auf diese stetig wachsende Zielgruppe zugeschnitten, startete heute (Dienstag) die Aktion „60plus auf´m Sofa“.

Die Gerüchte um das Delfinarium in Münster, seit einigen Tagen brodeln sie wieder. Und das, obwohl eigentlich nichts passiert ist: „Ja, wir führen Gespräche über die Zukunft der Anlage“, räumt Zoodirektor Jörg Adler ein, betont aber auch: „Der Austausch läuft zunächst rein intern, Entscheidungen stehen aktuell nicht an.“

Ruhig und entspannt verlief für das Gorillakind „Claudia“ die erste Autofahrt seines Lebens. Die halbjährige Tochter der am 17. Januar im Allwetterzoo gestorbenen „Gana“ wurde heute (Freitag) in die Gorilla-Kinderstube des Stuttgarter Zoos Wilhelma gebracht.

„Damit kann man doch prima bei seinen Kindern punkten“, lacht Prof. Dr. Michael Raschke, wenn er von der „Visite im Allwetterzoo“ bei den Menschenaffen berichtet. Der Hintergrund ist im Grunde ebenso ernst wie heute erfreulich: Das Universitätsklinikum Münster (UKM) hat dem Tiergarten eine komplette Anästhesie-Einheit geschenkt.

Zehn Tage nach dem Tod von Gorillamutter „Gana“ ist die Entscheidung um die Zukunft ihrer halbjährigen Tochter „Claudia“ gefallen: Bestand anfangs noch Hoffnung, die Kleine in Münster behalten zu können, soll das Tier jetzt doch in die Pflegestation des Stuttgarter Zoos gebracht werden. Der Umzug steht am Freitag, 29. Januar, an.

„Gana“, die zwölfährige Gorillamutter im Allwetterzoo Münster, starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Noch bevor es überhaupt eine greifbare Diagnose über die schwere Erkrankung von „Gana“ gab, fand Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen, das Gorillaweibchen bei Dienstbeginn leblos im Gehege vor.
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