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Betriebsrat
Als „angespannt, aber gefasst“ beschreibt Karstadt Münster-Chef Thomas du Buy die Stimmung seiner Belegschaft. Zusammen mit dem stellvertretenden Betriebsratschef Burkhard Langhorst und einer Ver.di-Vertreterin hat er am Dienstag, 4. Mai, die 150 Beschäftigten in einer Versammlung über den aktuellen Stand der Verhandlungen über die insolvente Warenhauskette informiert.
Die Halle Münsterland darf den stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden nicht fristlos kündigen. Das hat am Donnerstag, 25. März, das Arbeitsgericht Münster beschlossen. Der fünfköpfige Betriebsrat hatte die Zustimmung zu der Entlassung verweigert. Das städtische Tochterunternehmen wollte diese durch das Arbeitsgericht ersetzen lassen und scheiterte mit dem Antrag.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über Sozialpläne und Interessenausgleiche nach der Wyeth-Übernahme durch Pfizer wurden heute (Dienstag) in Münster die Ergebnisse vorgestellt. Die Regelungen sehen unter anderem Unterstützung beim Wohnortwechsel, großzügige Übergangsregelungen und eine Willkommensprämie vor.

Der Gütetermin heute vor dem Arbeitsgericht Münster endete ergebnislos. Die Geschäftsführung der Halle Münsterland will weiterhin ihrem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden fristlos kündigen.

Oberbürgermeister Markus Lewe hat sich heute (Montag) bei den Beschäftigten über die Auswirkungen der Wyeth-Schließung. Er traf sich mit dem Betriebsratsvorsitzenden Hans-Peter Noll und dessen Stellvertreter Christian Schlarmann.

"Wyeth – ein Unternehmen der Pfizer-Gruppe." Die Stimme in der Telefonzentrale des Pharma-Riesen am Hessenweg meißelt in Stein, was seit Anfang des Jahres beschlossene Sache ist. Der US-Konzern hat den Impfstoff-Spezialisten Wyeth mit Stammsitz in Münster geschluckt. Jetzt schließt er bis spätestens Ende 2010 die Standorte Karlsruhe und Münster.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Übernahme von Wyeth durch das US-Pharmaunternehmen Pfizer in der vergangenen Woche (echo-muenster berichtete) werden jetzt erste Konsequenzen gezogen: Am Donnerstag, (22. Oktober, verkündete der Konzern die Auflösung des Standortes in Münster.

Die Gerüchteküche kochte über, es gab Proteste und lange, schwierige Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer-Vertretern. Eine Zeit der Ungewissheit. Im Juli dann war nichts mehr dran zu rütteln: Die Coca-Cola-Produktion in Münster wird geschlossen und nach Dorsten und Herten verteilt, so die unumstößliche Nachricht.

Alle Proteste haben nichts genutzt, was sich Anfang des Jahres abzeichnete, wird nun Realität. Die Coca-Cola-Produktion in Münster wird zum 30. September eingestellt und nach Dorsten und Herten verlagert.

Mit „gefasster Betroffenheit“, so Betriebsratsvorsitzender Peter Frohwerk, hat die Belegschaft von Karstadt soeben die Nachricht vom eingeleiteten Insolvenzverfahren gehört.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




