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Freundeskreis

Perfektes Timing: Wenn sich am Sonntag, 2. Mai, der Geburtstag von Paul Wulf zum 89. Mal jährt, gibt’s für Freunde und Anhänger des bekannt gewordenen NS-Opfers gleich noch einen Grund zu feiern. Die Querelen um die Paul-Wulf-Skulptur, in der Stadtbevölkerung heiß diskutiertes Objekt von Künstlerin Silke Wagner, haben ein Ende, der Rat hat den Ankauf jetzt abgesegnet.

Am kommenden Sonntag, 2. Mai, würde Paul Wulf 89 Jahre alt werden. Anlass genug für den Freundeskreis des bekannten NS-Opfers, zu dessen Ehren einen Geburtstagskaffee auszugeben: An jenem Sonntag ist wer Lust hat ab 15.30 Uhr zu einer gemütlichen Runde auf dem Servatiiplatz eingeladen. Beiträge von Prominenten sollen ebenfalls auf dem Programm stehen.

Sie haben alles versucht – doch vergebens: Nach nunmehr neun Monaten erfolgloser Suche nach Münsters berühmtestem Schwan hat der Freundeskreis „Schwarze Petra“ in diesen Tagen beschlossen, die Bücher zu schließen – und den Fall „Verschwundene Petra“ ad acta zu legen.

Die Bagger haben ganze Arbeit geleistet, haben einen markanten Teil des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte abgerissen. Schon bald wird der Anbau aus den Siebzigern komplett verschwunden sein. Doch die Erinnerung an den Komplex, sie kann wach gehalten werden.
Der „Freundeskreis Schwarze Petra“ stellt die aktive Suche ein und sagt allen Tierfreunden danke, die sich an der Suche nach der schwarzen Schwänin beteiligt haben.

Kunst verbindet - das zeigte sich in diesen Tagen beim Treffen der Freundeskreise des Westfälischen Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte und des Graphikmuseums Pablo Picasso.

„Wir haben schon überall gesucht. Nichts.“ Manfred und Eva-Maria Stede und all die anderen Freunde der schwarzen Petra sind in großer Sorge. Seit jener Frostnacht um die Jahreswende, als der Trauerschwan vom Eis des Aasees geklaubt und in die Schutzhütte am Himmelreich gebracht wurde, ward der weltberühmte Trauerschwan nicht mehr gesehen.
„Auffällig“ sei die Arbeit, dabei “angenehm nüchtern“ und dennoch „spielerisch“: Die Jury, die heute Vormittag die Träger der Förderpreise für Studierende der Kunstakademie auswählte, fand sich einstimmig vor der elf Meter langen Lichtband-Installation von Peter Schloss zusammen: „Das ist es!“

Erst ein halbes Jahr ist seit der Gründung des Freundeskreises der Stadtbücherei vergangen. Mehr als 100 Münsteraner stehen inzwischen auf der Mitgliederliste. Und so begrüßte man - auf dem Weg zum 200. - jetzt Tamara Poischbeg als 101. Mitglied. Sie wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Francois Van Menxel mit einem Blumenstrauß und einen Büchergutschein begrüßt.
Wohl dem, der in schwierigen Zeiten Freunde an seiner Seite weiß. Und es sind wahrlich schwierige Zeiten, in denen die Stadtbücherei nach den Etat-Kürzungsbeschlüssen steckt. Verständlich, dass deshalb Leiterin Monika Rasche sich über den neuen Freundeskreis freut: „Schön, dass sich hier Münsteraner für uns stark machen“.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




