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Ausstellung

Eindrucksvoll, feinsinnig und bisweilen leicht ironisch präsentieren sich ab Sonntag, 16. Mai, 160 Meisterwerke in schwarz-weiß von elf litauischen Fotografen im münsterschen Stadtmuseum.

Ob berühmte Modelle oder längst vergessene Exoten: Die Sonderausstellung „Träume auf Rädern“ faszinierte nicht nur Autoliebhaber. Letzte Gelegenheit für einen Rundgang durch die anschauliche Fotoschau ist am Samstag, 8. Mai.

Klassisch gestaltet, rund oder eckig geformt, mit Glas, Holz oder Klinker verkleidet? Wer wissen möchte, wie das neue Nanobioanalytik-Zentrum im Wissenschaftspark aussehen könnte, sollte zwischen dem 7. und 21. Mai in die Münster-Arkaden kommen: Täglich sind hier die Ergebnisse eines internationalen Architektur-Wettbewerbs zu sehen.

Zum 50-jährigen Bestehen ihrer Verbindung werden Münster und Orléans die Städtepartnerschaft feierlich bekräftigen. Oberbürgermeister Markus Lewe fährt dazu vom 6. bis 9. Mai in einer sechsköpfigen Delegation nach Orléans und nimmt dort auch an den Jeanne d'Arc-Feiern teil. Gleichzeitig bricht die Deutsch-Französische Gesellschaft zur Bürgerreise in die Partnerstadt auf.

Eine Demarkationslinie - die so genannte "Green Line" - durchzieht von Blauhelmsoldaten bewacht die Stadt Nikosia und ganz Zypern. Drei Fotografen haben sich mit dem Schicksal der geteilten Insel beschäftigt.

„Münsters Standpunkte gegen Gewalt“ sind eindeutig: „Wer Gewalt fesselnd findet, ist nicht ganz dicht“, sagt beispielsweise Polizeipräsident Hubert Wimber. Und die Damen des USC zeigen „Gewalt im Sport die rote Karte“.

In die Welt des Alten Testaments entführt Sybil Gräfin Schönfeldt die Besucher der Buchhandlung Schatzinsel: Am Donnerstag, 15. April, wird sie aus der Bibel vorlesen – und dabei nicht nur von Adam und Eva erzählen, sondern von Treue und Liebe, Hinterlist und Verrat. Für das passende Ambiete sorgen die kunstvollen Illustrationen von Klaus Ensikat.

Noch bis Sonntag, 11. April, präsentiert die Friedrich-Hundt-Gesellschaft im Stadtmuseum Münster Fotografien von Frank Kunert. Der Künstler entwickelt in akribischer Arbeit detaillierte Miniaturwelten, deren feine Ironie, und oft auch schwarzer Humor, sich erst auf den zweiten Blick enthüllt.

Jeder durfte sich den Ort für sein „Gottesbild“ aussuchen: Die katholische Gemeinde Hl. Edith Stein bietet auch mit der inzwischen fünften großen Ausstellung in der Erpho-Kirche wieder die Auseinandersetzung mit einem sperrigen Thema.
Noch bis zum 10. April kann man täglich staunen, suchen, finden, sich an der Umsetzung stoßen oder begeistert nicken.

Mag Nordrhein-Westfalen das Münsterland auch häufiger stiefmütterlich behandeln, wie es in der Vergangenheit etwa beim Kulturgutachten kritisiert wurde: Die bekannte Beharrlichkeit der Menschen dieses Landstrichs weiß sich dagegen mit „Leuchttürmen“ zu wehren.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




