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Kinderuni
Peng! Die Papiertüte, die Prof. Dr. Johannes Wessels gleich zu Anfang platzen ließ, bot nur eine vage Ahnung, wie genau der Urknall sich wohl angehört haben mag. Konkreter wurde der Physiker dann im Lauf der ersten Vorlesung der Kinder-Uni.
Rund 500 Schülerinnnen und Schüler stürmten dafür heute Nachmittag den größten Hörsaal der Uni, den H1 am Hindenburgplatz.

Vor zwei Wochen konnten Wissenschaftler erstmals im Kernforschungszentrum "Cern" die Geburt des Universums nachstellen, indem sie Protonen mit einer bislang auf der Erde nicht erreichten Energie aufeinander treffen ließen.

So unterschiedlich wie einzelne Menschen aussehen oder wie sich Kulturen unterscheiden, so unterschiedlich arbeiten auch die Gehirne von Menschen. Diese Verschiedenartigkeit macht das Leben nicht nur interessanter, sondern ist sogar überlebenswichtig.

In Sammlerkreisen, bei Liebhabern antiquarischer Kostbarkeiten und den Freunden zeitgenössischer Kunst haben sie sich fest etabliert: Die 34. Kunst- und Antiquitäten-Tage in der Halle Münsterland präsentieren sich vom 18. bis 21. Februar ungewohnt international. Eine Sonderausstellung widmet sich diesmal exklusiven Uhren.

Wenn 500 Kinder rhythmisch in die Hände klatschen, dann wird es ungewohnt lebhaft im größten Hörsaal der Universität am Hindenburgplatz. Aber schließlich war es auch keine ganz normale Kinder-Uni, die sich jetzt mit dem Thema Sport und Bewegung beschäftigte.

"Iiiiiih, Grillen!" – Der Gedanke, die zu essen, passte den rund 400 Kindern, die am Freitag (16. Oktober) an "Zu Tisch mit den Geistern" der Kinder-Uni Münster teilnahmen, gar nicht. Dabei, so erzählte der Ethnologe Prof. Dr. Guido Sprenger, schmecken die doch wie eine leckere Rinderbrühe.

Nicht alles, was lecker aussieht, ist auch gut für den Körper. Zu viel Zucker oder Fett, das weiß jedes Kind, kann auf Dauer krank machen. Aber nicht immer sieht man, was an schädlichen Stoffen im Essen steckt.

Nicht nur erwachsene Studierende besuchen gerne die Universität Münster, schon die Schüler stürmen regelmäßig die Hörsäle und Labore. Zum bundesweiten Wissenschaftsjahr "Forschungsexpedition Deutschland" hat die WWU nun einen Flyer heraus gebracht, der die wichtigsten Angebote für die Junior-Studierenden vorstellt.

Die Wünsche der Kinder waren klar: EIn Pferd, eine Nintendo DS oder Playmobil-Figuren sollen es sein. Dafür sind die meisten auch bereit zu sparen und etwas vom Taschengeld auf die hohe Kante zu legen.

Eigentlich interessiert sich Prof. Dr. Harald Strauß für die Entwicklungsgeschichte der frühen Erde, für die geochemischen Aspekte der Evolution. Bei der Kinder-Uni Münster am 19. Dezember um 16.15 Uhr wird er von seinen Fahrten zu den so genannten "Schwarzen Rauchern" erzählen.
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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




