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Achter

Langsam aber sicher läuft der Countdown zur zweiten Saison in der 2009 aus der Taufe gehobenen Ruder-Bundesliga (RBL). Wieder mit dabei im 16-er-Feld der nationalen Elite-Klasse: Der Männer-Achter des Rudervereins Münster von 1882.

Es ist zwar noch über zweieinhalb Monate hin, doch für Thorsten Kortmann, leitender Trainer am Ruderverein Münster von 1882, ist bereits jetzt, unmittelbar vor dem Saisonstart am Wochenende, ein Ziel fürs Jahr 2010 klar definiert: „Wir wollen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Essen auf dem Treppchen vertreten sein!” Eine Ansage, die für Kortmann aber beileibe nicht aus der Luf

Weltmeisterschaftsglanz am und auf dem Kanal: Acht einst für Deutschland im Boot sitzende Ruderinnen plus Steuerfrau trafen sich am Bootshaus des Rudervereins Münster von 1882 – genau 30 Jahre nach dem WM-Auftritt des bundesdeutsche Frauenachters von 1979.

Den Athleten hat es bestens gefallen, dem Publikum am Aasee auch: Vor schätzungsweise 2000 Zuschauern ließen im Auftrag des Deutschen Ruderverbandes diverse Männer- und Frauen-Achter ihre Boote zu Wasser.

Im Rahmen der traditionell zur Riesen-Regatta mutierenden Saisoneröffnung der Ruderer wird auf dem Aasee die nagelneue Ruder-Bundesliga (RBL) getauft. Der Sprintwettbewerb für Vereins-Achter soll als attraktives Produkt eine ganze Saison lang den Sport beleben. In Münster geht es am 25. und 26. April in die Vollen – 27 Männer-Achter kämpfen um 16 Erstligaplätze.

Von ihrer Anziehungskraft hat die Frühjahrsregatta des Regattavereins Münster von 1882 nichts eingebüßt: Auch 2008 fanden an den beiden Veranstaltungstagen wieder 1500 Ruderer aus West- und Norddeutschland den Weg an den Aasee, um sich dem ersten Form-Check der Saison zu unterziehen.
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