Benutzeranmeldung
Altstadt

Wichtige Erkenntnisse über die frühe Stadtentwicklung von Münster erwartet Stadtarchäologin Dr. Aurelia Dickers von den Grabungen am Alten Fischmarkt. Auf dem Gebiet sollen zudem neue Gebäude errichtet werden: Um den aktuellen Planungsstand vorzustellen, laden die Verantwortlichen interessierte Bürger am Mittwoch, 21. April, in das Veranstaltungsforum in den Münster Arkaden ein.

„Ein Alkoholverbot lehnen wir strikt ab. Außerdem fordern wir, dass das Ordnungsamt verstärkt Kontrollen an den Problemschwerpunkten durchführen soll“, erklärt Jens Lenski, Vorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis). Deshalb stellen die JuLis einen Antrag auf dem Kreisparteitag der FDP, der die Probleme in der Altstadt auf die Agenda der Partei setzen soll.

Das Münster Modell geht wieder auf Tour: Nachdem in den zurückliegenden Jahren seit 2006 in über 30 Thementouren sämtliche Bereiche der Altstadt und der gesamten Innenstadt erkundet wurden, markiert das Programm ab Ende März einen Neustart – es beginnt wieder mit der Altstadt und ist daher besonders für Neueinsteiger geeignet.

Gefräßig schiebt sich der Greifarm des Abbruchbaggers ins Dachgeschoss des Hauses Nummer 8 am Alten Fischmarkt. Stück für Stück reißt er die Mauern ein. Von der Straße aus wird versucht, dem Bau-Staub per Wasserstrahl ein Schnippchen zu schlagen. Der Bagger wird sein Werk solange verrichten, bis eine Lücke in der Häuserzeile klafft.

Vorfahr für die Narren, denn sie haben am Sonntag (15. Februar) und Rosenmontag (15. Februar) auf den Straßen der Altstadt das Heft in der Hand. So ist vor und nach der Schlüsselübergabe durch Oberbürgermeister Markus Lewe ist der Prinzipalmarkt am Sonntag von 9 bis 16 Uhr gesperrt.

„Zwiespältig“ reagiert Kurt Pölling, rechts- und ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, auf die jüngste "Befriedungsinitiative" für die Innenstadt: „Es ist zwar gut, dass die CDU zumindest in ihrer öffentlichen Darstellung, die problematische Situation in der Altstadt entdeckt hat, doch hätten wir das Thema schon vor zwei Jahren gemeinsam angehen können.“

„Worte sind genug gefallen, jetzt sollen Taten folgen“: Eine Einstellung, mit der Münsters CDU-Fraktion das Problem „Krach in der Altstadt“ angehen will. Konzepte, Ideen und Vorschläge zum Thema gibt zu Genüge. Der Ansatz der Christdemokraten: Erfolg soll sich durch das Zusammenwirken aller Beteiligten einstellen. Ein entsprechender Antrag wird am 3. Februar im Rat eingebracht.

Viele waren am Donnerstagabend ins Stadtweinhaus gekommen, um auf Einladung der CDU über die problematischen Zustände entlang der Ausgeh-Meilen in Münsters Altstadt zu diskutieren. Dass die Polizei zu der Veranstaltung keinen Vertreter entsandte, veranlasste den Handorfer Christdemokraten Josef Rickfelder am Morgen danach zu einer kritischen Stellungnahme.

In Münsters Altstadt wird gelebt, gearbeitet – und ordentlich gefeiert. Dabei sind die Grenzen des „guten Benehmens“ längst überschritten. Ein gesellschaftliches Problem oder die Folge von zu wenig Kontrolle durch Polizei und Ordnungsamt? Eine Frage von vielen, die am Donnerstag, 10. Dezember, unter dem Motto „Krach in der Altstadt“ diskutiert wurden.

"Gibt es eine Mitte zwischen Puppenstube und Partymeile? Oder drohen Interessen von Anwohnern und Kaufleuten einerseits, Besuchern und Kneipengängern andererseits immer weiter auseinanderzudriften?": Diesen und anderen Fragen rund um das Thema "Krach in der Altstadt" stellt sich die CDU-Fraktion in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:




