Benutzeranmeldung
Das Warten beginnt um 7.20 Uhr: SCP-Tribüne für Pokalspiel ausverkauft

Wer sitzt hat's besser: Am Montag rückten die Fußballfans gen Preußenstadion, um sich ihr Pokalticket zu sichern. [Fotos (2): Austermann]
Wer ganz vorne landen wollte, musste früh anrücken. Um 7.20 Uhr bezog ein routinierter Preußenfan am Montag bereits Stellung an den Stadionkassen – um 10 Uhr standen rund 350 Kartenkäufer Schlange, um sich ihr Ticket für das DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu sichern. Binnen einer Stunde war die Tribüne ausverkauft.
Die Cleveren hatten sich kurzerhand Gartenstühle mitgebracht und harrten in aller Ruhe aus bis zum Vorverkauf-Anpfiff. Zwei Security-Mitarbeiter zeigten Präsenz, mehr war nicht nötig. Sieben mit Ehrenamtlichen besetzte Kassen verkauften die Tickets.
2009 war mehr los
Erstmals wickelte der Klub den Vorverkauf, der jetzt täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr weitergeht, an den Stadionkassen ab. Der Andrang am Montag war deutlich geringer als der Run in 2009 auf Tickets für das Cupspiel gegen Hertha BSC. „Als ich heute ankam, war noch gar nichts los“, sagte uns der Frühaufsteher, der auf Nummer sicher gegangen war.
Auch die Schlangensteher diskutierten die Attraktivität der Partie – womöglich zieht der VfL tatsächlich nicht so wie die „alte Dame“ Hertha, dabei ist Wolfsburgs Mannschaft ganz sicher besser besetzt als die Berliner im August letzten Jahres.
Unabhängig von der Zuschauereinnahme kann der SCP seinen Posten an den so genannten "Medienrechten" in Höhe von 100.000 Euro einkalkulieren. Plus einem 13.000 Euro starken Anteil aus der Bandenwerbung, der den jeweiligen Gastgebern zusteht. Ausweislich der in 2009 für drei Jahre besiegelten TV-Verträge fließen in der neuen Pokalsaison in Runde zwei 250.000 Euro an jeden Verein (zuletzt 237.500).

Geht Dzeko doch noch?
Ob der VfL am 15. August mit seinem Extraklasse-Torjäger Edin Dzeko kommt, ist weiterhin ungewiss. Im Interview mit dem „kicker“ wird Dzeko so zitiert: „Ich hoffe und denke, dass der VfL mich gehen lässt." Er habe sich „nie unwohl gefühlt“ bei den Wölfen, wolle sich aber bei einem großen Verein weiter verbessern. Dzeko sucht ergo das Gespräch mit Manager Dieter Hoeneß und Trainer Steve McClaren. Hoeneß äußert sich öffentlich wie gehabt: „Fakt ist, dass wir die Saison mit Edin planen.“
Thomas Austermann
[07.07.2010 | TA]Etwas mehr als ein Jahr nach dem 8:0-Testspielsieg in der Stauseekampfbahn kreuzt der SC Preußen am Donnerstag (18 Uhr) wieder beim TuS Haltern auf. Spielertrainer Daniel Haxter (32) hat die Truppe inzwischen zum Landesliga-Aufstieg geführt und wird es folglich in der Meisterschaft auch mit dem MS-Quartett zu tun bekommen.
[05.07.2010 | TA]Mit einem 20-köpfigen Kader wollte Trainer Arne Barez seine Premierenspielzeit mit der U 23 des SC Preußen angehen. Die neue Westfalenliga-Formation nahm am Montag die Vorbereitung auf – ohne Daniel Seidel.
[05.07.2010 | TA]SCP spielt am Donnerstag
[04.07.2010 | TA]Dem Trainer fiel gar kein Superlativ mehr ein. Tatsächlich hat Andreas Schwan mit den U 13-Junioren des SC Preußen etwas Einmaliges geschafft: Der Bezirksliga-Erste und Kreispokalsieger krönte sich und seine fantastische Fußballsaison am Sonntag in Salzkotten mit dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft. Mehr geht nicht und vielleicht geht so was auch nie wieder.
[04.07.2010 | TA]750 Zuschauer sahen sich am Sonntag das von vornherein ungleiche Fußballduell zwischen dem TuS Hiltrup und dem SC Preußen an, der nach der großen Kilometerfresserei in der ersten Trainingswoche nur schwer in die Gänge kam, den Landesligisten am Ende aber deutlich mit 7:0 (2:0) besiegte. Überraschend: Fünf Treffer fielen durch Standardsituationen.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



