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Supercup in Hamburg: Mersmann/Tillmann auf Platz neun, Brink-Abeler/Grün nur 13.

Kann zufrieden sein: Chirstoph Kesselmeiers USC-Duo Teresa Mersmann (r.) und Cinja Tillmann wurde am Freitag Neunte beim Supercup in Hamburg. [Foto: Hackmann]
Langsam aber sicher spielen sich Teresa Mersmann und Cinja Tillmann vom USC Münster in die deutschen Top-Ten: Beim erstklassig besetzten Supercup der deutschen Tour am Freitag in Hamburg erreichten die beiden von Christoph Kesselmeier trainierten USC-Akteurinnen den neunten Platz.
"Das ist ein Riesen-Erfolg", fand Kesselmeier angesichts des überragend besetzten Feldes an der Alster. Im ersten Match mussten Mersmann/Tillmann gegen die U20-Weltmeisterin Tori Bieneck und Marika Steinhauff antreten. Erst im dritten Satz - nach 21:19 und 16:21 - unterlagen Teresa und Cinja den auf sechs gesetzten Berlinerinnen mit 12:15. Es folgte ein klares 2:0 (21:17, 21:16) gegen Aulenbrock/Schillerwein, womit sich der Vorsprung auf dieses Duo für die Münsteranerinnen noch vergrößert hat. Das Aus für Mersmann/Tillmann kam erst im dritten Spiel, wobei das Doppel hier die in Norderney siegreichen Hella Jurich und Melli Gernert in den dritten Satz zwang und diesen erneut mit 12:15 verloren. "Da sieht man, dass wir von diesen Teams nicht mehr weit weg sind", stellte Kesselmeier zufrieden fest.
Brink-Abeler/Grün: Eins, zwei, raus
Dagegen war Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün nach zwei verlorenen Spielen und Platz 13 die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Auch wenn die beiden USC-Akteurinnen gleich im ersten Match auf die Weltranglisten-Dritten Sarah Goller und Laura Ludwig trafen, dort „eigentlich ganz gut gespielt“ haben, wie Rieke fand. Doch nach dem 14:21 und 18:21 ging es gleich in die Verliererrunde, wo mit Köhler/Sude sofort das nächste Paar von der FIVB-Weltserie wartete. Beide Sätze gingen zu 17 weg, auch weil Grün Annahmeprobleme bekam und die nötige Lockerheit fehlte.
Auch Trainer Bernd Werschek war „etwas erschrocken“, konstatierte Brink-Abeler. „Aber wir werden am Samstag die Sache mit Bernd nochmal analysieren. Wir müssen es einfach schaffen, unsere guten Trainingsleistungen auch mal im Wettkampf abzurufen“, postuliert die 30-Jährige vor dem nächsten internationalen Event, der das Duo in der kommenden Woche nach Moskau führt.
Lutz Hackmann
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