Benutzeranmeldung
Fragiles Selbstporträt eines Ausnahmetänzers: Pumpenhaus präsentiert José Navas’ „Miniatures“

José Navas tanzt zu sich selbst: In "Miniatures" inszeniert sich der Künstler in seiner ursprünglichsten Form. [Foto: Valerie Simmons]
Nach sieben Jahren Gruppenproduktionen kehrt José Navas nun zu seiner Leidenschaft, dem Solotanz, zurück: In seinem neuen Stück „Miniatures“ offenbart er seine eigene Persönlichkeit mit allen Nuancen und Feinheiten eines erfahrenen Tänzers. Das Pumpenhaus bringt das Werk im Rahmen des „Statements“-Festivals am Sonntag, 23. Mai, auf die Bühne.
Der Choreograf und Tänzer José Navas lädt das Publikum zu einer intimen Begegnung mit ihm selbst, dem Künstler und Mann, ein – und lässt es die Zerbrechlichkeit eines Solisten spüren, der auf der Bühne seine Seele preisgibt. In sieben kurzen Solos zu der von ihm gewählten Musik präsentiert Navas eine Enthüllung seiner Geschichte und seiner Liebe zum Tanz – eine der romantischsten Shows des Repertoires der Flak Kompanie. Die Spannbreite ist groß: Maria Callas’ berühmte Arie aus Bellinis Norma. Zwei Songs von Judy Garlands Carnegie-Hall-Album. Und auch ein Song des kubanischen Komponisten Adolfo Guzman, den der Vater von Navas, in Venezuela aufgewachsen, zu pfeifen pflegte.
Rückkehr zu sich selbst
Navas hat in seiner langjährigen Arbeit mit der kanadischen Compagnie Flak schon eine Reihe Wandlungen durchlaufen. Von rätselhaft-erotischen Ensemblestücken in farbsatten Designer-Kostümen hin zu puristischen, formstrengen Konzentrationen auf den Körper. In „Miniatures“ zeigt sich Navas jetzt noch mal von einer ganz anderen Seite – indem er zu sich selbst zurückkehrt. Eine besondere Hommage des Ausnahmetänzers José Navas an die eigenen Ursprünge.
Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr, Karten sind im Internet unter www.pumpenhaus.de oder telefonisch im Pumpenhaus unter der Nummer 0251-233443 erhältlich.
[16.05.2010 | ECHO]„Tanz. Hundertfach“ heißt die Werkschau von Tanzfotograf Matthias Zölle, die in den kommenden drei Wochen – bis zum 5. Juni – in Münsters Innenstadt zu sehen ist. Mit dem Fokus auf das Medium Tanz wird an verschiedenen Tagen eine Wanderausstellung im öffentlichen Raum geschaffen.
[13.05.2010 | ECHO]Die Zuschauerresonanz war groß, als am 11. April das theater odos aus Münster in der Villa ten Hompel sein Werk „Fluchtpunkt: Israel“ uraufgeführt hat. Da wegen der ausverkauften Premiere viele Kartenanfragen nicht berücksichtigt werden konnten, bestehen nun am Freitag, 28. Mai, und am Sonntag, 30. Mai, zwei weitere Gelegenheiten das Theaterstück zu sehen.
[12.05.2010 | ECHO]„Spacing“ heißt die neueste Produktion von Urbanscreen. Die Bremer Projektionskünstler verwandeln die Außenhaut des Gebäudes an der Stubengasse in eine virtuelle Bühne. Architektur wird Spielstätte und Leinwand zugleich. Zu sehen ist das Projekt – präsentiert vom Pumpenhaus im Rahmen von „Statements“ – am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Mai, jeweils um 22 Uhr.
- [12.05.2010 | ECHO]
Die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, hilft Krankheiten auszuschließen, bevor sie entstehen. Sprich, bevor die künstlich befruchtete Eizelle eingepflanzt wird. In dem Hörspiel „Die Unmöglichen“ erzählen die Autoren Paul Plamper und Julian Kamphausen die möglichen Leben von drei Embryonen. Am Donnerstag, 20. Mai, wird es im Franz Hitze Haus präsentiert.
[11.05.2010 | ECHO]Wird es in hundert Jahren fliegende Autos geben? Eher nicht. Hip-Hop aber schon. In „Welle: Asphaltkultur“ blicken 19 Studenten der Masterclass 2009 der Hamburger HipHop-Academy in die Zukunft und auf die Gegenwart. Choreograf und Regisseur Samir Akika hat daraus eine energiegeladene Bühnenshow kreiert. Zu sehen gibt’s diese am Freitag, 21. Mai, im Pumpenhaus.
Archiv
Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar:



