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Wegen großer Nachfrage: Zusätzliche Aufführungstermine für Theaterstück „Fluchtpunkt: Israel“

Konrad Haller spielt in der Villa ten Hompel das Stück "Fluchtpunkt: Israel". [Foto: Angelika Osthues]
Die Zuschauerresonanz war groß, als am 11. April das theater odos aus Münster in der Villa ten Hompel sein Werk „Fluchtpunkt: Israel“ uraufgeführt hat. Da wegen der ausverkauften Premiere viele Kartenanfragen nicht berücksichtigt werden konnten, bestehen nun am Freitag, 28. Mai, und am Sonntag, 30. Mai, zwei weitere Gelegenheiten das Theaterstück zu sehen.
Schauspieler Konrad Haller, begleitet von Autor und Musiker Heiko Ostendorf, erzählt darin die Geschichte des Schiffes „Struma“, das im Februar 1942 untergegangen ist. 769 jüdische Flüchtlinge starben im eisigen Schwarzen Meer. Sie sind im Dezember im rumänischen Konstanza in See gestochen und wollten vor den Nazis in Europa nach Palästina fliehen. Doch das altersschwache Schiff kam nur bis Istanbul.
Neuentdeckung jüdischer Religion
Weder die Türken noch die Engländer, die damals die Mandatshoheit über Palästina hatten, wollten den Flüchtlingen helfen und ließen das Schiff und ihre Passagiere im Stich. Sie nahmen deren Tod wissentlich in Kauf. In dem Stück erzählt einer der Passagiere die Geschichte dieser Flucht und entdeckt seine jüdische Religion für sich neu.
„Fluchtpunkt: Israel“ ist nach dem Stück „Der unbekannte Held“ über den Hitlerattentäter Georg Elser bereits das zweite Stück des Theaters aus Münster. Die Aufführung am Freitag beginnt um 20 Uhr, die am Sonntag um 18 Uhr. Karten sind unter der Rufnummer 0251-4927101 oder unter online über www.theaterodos.de im Vorverkauf erhältlich.
[13.05.2010 | ECHO]Nach sieben Jahren Gruppenproduktionen kehrt José Navas nun zu seiner Leidenschaft, dem Solotanz, zurück: In seinem neuen Stück „Miniatures“ offenbart er seine eigene Persönlichkeit mit allen Nuancen und Feinheiten eines erfahrenen Tänzers. Das Pumpenhaus bringt das Werk im Rahmen des „Statements“-Festivals am Sonntag, 23. Mai, auf die Bühne.
[12.05.2010 | ECHO]„Spacing“ heißt die neueste Produktion von Urbanscreen. Die Bremer Projektionskünstler verwandeln die Außenhaut des Gebäudes an der Stubengasse in eine virtuelle Bühne. Architektur wird Spielstätte und Leinwand zugleich. Zu sehen ist das Projekt – präsentiert vom Pumpenhaus im Rahmen von „Statements“ – am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Mai, jeweils um 22 Uhr.
- [12.05.2010 | ECHO]
Die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, hilft Krankheiten auszuschließen, bevor sie entstehen. Sprich, bevor die künstlich befruchtete Eizelle eingepflanzt wird. In dem Hörspiel „Die Unmöglichen“ erzählen die Autoren Paul Plamper und Julian Kamphausen die möglichen Leben von drei Embryonen. Am Donnerstag, 20. Mai, wird es im Franz Hitze Haus präsentiert.
[11.05.2010 | ECHO]Wird es in hundert Jahren fliegende Autos geben? Eher nicht. Hip-Hop aber schon. In „Welle: Asphaltkultur“ blicken 19 Studenten der Masterclass 2009 der Hamburger HipHop-Academy in die Zukunft und auf die Gegenwart. Choreograf und Regisseur Samir Akika hat daraus eine energiegeladene Bühnenshow kreiert. Zu sehen gibt’s diese am Freitag, 21. Mai, im Pumpenhaus.
[10.05.2010 | HDT]In blau-grüner Streifenoptik präsentiert sich das neue Spielzeitheft der Städtischen Bühnen für die Saison 2010/2011. Neben den geplanten Produktionen des Musik-, Tanz-, Kinder- und Jugendtheaters, des Schauspiels sowie des Programm des Sinfonieorchesters enthält die Broschüre einen Rückblick auf die laufende Saison.
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