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Titus-Viper macht die Hölle giftgrün / Bonks mit drei Rennwagen bei den 24 Stunden

Nicht nur die Piloten - auch die Mechaniker von Bonk-Motorsport werden 24 Stunden lang alle Hände voll zu tun haben. [Foto: Stephan Diekmann / d-m-motorsport.de]
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt als – mit den Indy 500 und den 24 h von Le Mans – als eines der größten und anspruchsvollsten Rennen der Welt. Am 15. Mai (Start: 15 Uhr) geht die Hatz durch die Grüne Hölle los, mit dabei sind unzählige TV-Stationen aus der ganzen Welt.
230 Teams werden reichlich Gummi auf der Mutter aller Rennstrecken lassen, über eine Viertelmillion Zuschauer erwarten die Veranstalter rund um den Eifel-Ring. Rennfahrer wie Mike Rockenfeller, Vanina Ickx, Mattias Ekström, Hans-Joachim Stuck, Pedro Lamy oder Andy Priaulx sind gemeldet. Und auch Münsteraner gehen auf die Jagd nach Rundenzeiten.
Grüngas für den guten Zweck
So etwa Skateboard-Pionier Titus Dittmann, der mit seinem Sohn Julius, dem münsterischen Auto-Unternehmer Dag von Garell und Rage-Gitarrist Victor Smolski eine auf Grüngas umgerüsteten Dodge Viper pilotieren wird. Das passenderweise giftgrüne Reptil aus dem Chrysler-Stall ist mit Serien-Motor und -Gestell ausgestattet, betont Hobbyrennfahrer Dittmann, der die letzten Tage Bereits schraubend am Nürburgring Verbracht hat: „Im Vergleich zu den Renn-Vipern bringen wir knapp die Hälfte an PS auf die Strecke“. Bei den Dittmännern steht allerdings der gute Zweck im Vordergrund, denn das „skate‐aid-Team“ fährt Spenden für Dittmanns Stiftung ein.

Giftgrünes Geschoss unterm Widderkopf: Die Grün-Gas-Viper von Titus. (Foto:PD)
Bonk-Porsche peilt Top-30 an
Dagegen wollen die Brüder Peter und Michael Bonk vom gleichnamigen Rennstall aus Münster-Nienberge, deren Mechaniker auch Titus´ Viper betreuen, mit den eingesetzten drei Fahrzeugen möglichst weit in ihren Klassen nach vorne fahren. Vor allem der Bonk-Porsche 997 GT3 mit Wolf Silvester, Fabian Sigward, Mario Merten und Arvid Steinberg hat in der Klasse SP6 Chancen auf einen Podestplatz. Bereits in den ersten drei Läufen der VLN-Langstreckenmeisterschaft konnte der auf 3,5 Liter Hubraum reduzierte Bolide aus Zuffenhausen optimiert werden. Mit etwa 380 PS und rund 1200 kg Leergewicht erreicht der Bonk-Porsche dennoch über 270 km/h. Im Gesamtklassement sieht Teamchef Michael Bonk „einen Platz unter den Top-30“ für im Bereich des Möglichen.
Die Bonks selber nehmen diesmal in ihrem BMW 318i Platz, den zudem noch Joe Kramer und der vielbeschäftigte Silvester in der V2 pilotieren werden. Klares Ziel: der Klassensieg. Zudem startet der Bonk-BMW 320i (Axel Burghardt/Andreas Möntmann/Jens Mötefind) in der V3, ebenfalls mit Chancen auf einen Podestplatz.
Lutz Hackmann
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