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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Scherping nutzt Patzer: Preußens U 23 unter Küsters zum 2:1

Stephan Küsters

Premiere in Emsdetten: Stephan Küsters coachte die Preußen-U 23 zum Sieg im Abendspiel. [Foto: Austermann]

[06.05.2010 | Münster | TA]

Die Partie war schon im Dezember fällig, es musste Mai werden, ehe sie gespielt werden konnte: Am Donnerstag setzte sich die Westfalenliga-Fußballelf des SC Preußen in der ersten Begegnung nach dem Trainerwechsel bei Andreas Höppners Mannschaft Emsdetten 05 mit 2:1 (1:0) durch, sammelte Punkte und tankte Selbstvertrauen im Abstiegskampf.

0:7, 1:2, und 0:3 lauteten die letzten Resultate der U 23, die jetzt stark ersatzgeschwächt bei den ebenfalls nicht wirklich bestens besetzten Nullfünfern den zwölften Dreier der Saison holte, den ersten unter Stephan Küsters und dessen Assistenten Sören Weinfurtner. Und der langjährige Liebling der Fans hatte Spaß an der Linie. Drei Jahre lang hat Küsters so einen Job nicht mehr gemacht.

Passende Resultate

Die anderen Resultate des Nachholspieltages helfen den Adlerträgern, denn Delbrück verlor, Hövelhof leistete sich ein Remis gegen Underdog Davensberg. Münster ist als Elfter jetzt fünf Punkte vor dem Abstiegsplatz, aber die schiefe Tabelle gibt ein nur trügerisches Bild ab. „Wirt müssen Sonntag nachlegen, sonst ist dieser Dreier nichts wert“, schaute Küsters schnell nach vorne auf die Partie in Delbrück.

Pufal vor der Abwehr

Vor den Augen von Klubchef Marco de Angelis, Ex-Trainer Cihan Tasdelen nebst Martin Hugel und etlichen ehemaligen Wegbegleitern von Küsters war der Preußensieg am Ende ein verdienter, denn die Elf agierte vor allem im kämpferischen Bereich intensiver als die lange Zeit ziemlich passiven Gastgeber. Küsters beorderte Organisator Niklas Melzer wieder in die Innenverteidigung und setzte Harry Pufal im defensiven Mittelfeld ein. Da war er deutlich besser aufgehoben, blockte was weg und bot sich als Ballverteiler an.

Pascal Koopmann und Linksverteidiger Christopher Nas personifizierten den Einsatzwillen und setzten gut nach. „Bei Nas sieht man, dass er andere Ambitionen hat, auch Koopmann hat das gut gemacht.“ Der schnelle Kerl hatte Platz rechts an der Linie, er leitete auch die erste Szene von Timo Scherping ein, aus der ein Eckball entsprang. Emsdetten klärte unzulänglich, den freien Ball wuchtete Tino Möllering in den Torgiebel (32.). Zuvor verschenkten die Preußen durch zu kompliziertes Spiel ein paar Szenen, Bekir Kilabaz ließ es an Gradlinigkeit und Mut vermissen.


Timo Scherping (l.) sucht den Weg zum Tor gegen Tim Wichtrup. Der Preußenstürmer stand später richtig und traf zum 2:1.

Scherping im Glück

Die Gastgeber rissen sich zusammen nach dem Wechsel und agierten nachhaltiger in der Offensive, wo Uli Kockmann stets anspielbar und bemüht war, Alex Nowitzki aber arg blass blieb. Michael Fromme war der 1:1-Torschütze (58.), als sich Julius Venhoff gegen Manuel Dieckmann – nach dessen Meinung regelwidrig – behauptete und vorlegte.

Emsdetten wechselte besser als es Küsters erlaubt war, aber 05 hatte im dritten Torwart Marc Schäpermeier einen Unsicherheitsfaktor im Kasten. Sehr unglücklich die Szene eine Viertelstunde vor Schluss, als der Torwart im Rückwärtslaufen den Ball fallen ließ – gegen den Kopf von Nowitzki, der unfreiwillig für den 2:1-Torschützen Timo Scherping auflegte.

Das bessere Ende

„Danach haben sie uns beinahe schwindelig gespielt“, anerkannte 05-Trainer Höppner das deutliche Plus der Preußen in der Endphase. Auch weil Emsdetten jetzt aufmachte, bot sich Raum für Konterattacken. Gute Ansätze über vergleichsweise schnellere Leute aber verpufften.

Am Ende war es den Siegern, für die Kieran Schulze-Marmeling wieder im Tor stand, egal - sie hatten das böse 0:7 vom Sonntag getilgt und sich passend wehrhaft neu sortiert. „Wir haben nicht viel zugelassen“, fand Küsters die Vorstellung in Ordnung. „Emsdettens starkes Mittelfeld haben wir kaum zur Geltung kommen lassen.“

Thomas Austermann

  • Mümken (l.), Nas
    [07.07.2010 | TA]

    Etwas mehr als ein Jahr nach dem 8:0-Testspielsieg in der Stauseekampfbahn kreuzt der SC Preußen am Donnerstag (18 Uhr) wieder beim TuS Haltern auf. Spielertrainer Daniel Haxter (32) hat die Truppe inzwischen zum Landesliga-Aufstieg geführt und wird es folglich in der Meisterschaft auch mit dem MS-Quartett zu tun bekommen.

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  • Neue bei der U 23
    [05.07.2010 | TA]

    Mit einem 20-köpfigen Kader wollte Trainer Arne Barez seine Premierenspielzeit mit der U 23 des SC Preußen angehen. Die neue Westfalenliga-Formation nahm am Montag die Vorbereitung auf – ohne Daniel Seidel.

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  • Karten-VV
    [05.07.2010 | TA]

    Wer ganz vorne landen wollte, musste früh anrücken. Um 7.20 Uhr bezog ein routinierter Preußenfan am Montag bereits Stellung an den Stadionkassen – um 10 Uhr standen rund 350 Kartenkäufer Schlange, um sich ihr Ticket für das DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg zu sichern. Binnen einer Stunde war die Tribüne ausverkauft.

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  • M. Fascher
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  • Logo SCP-Youngstars
    [04.07.2010 | TA]

    Dem Trainer fiel gar kein Superlativ mehr ein. Tatsächlich hat Andreas Schwan mit den U 13-Junioren des SC Preußen etwas Einmaliges geschafft: Der Bezirksliga-Erste und Kreispokalsieger krönte sich und seine fantastische Fußballsaison am Sonntag in Salzkotten mit dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft. Mehr geht nicht und vielleicht geht so was auch nie wieder.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: