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Top in der Versorgung von Schwerverletzten: Clemenshospital als regionales Traumazentrum zertifiziert

Ein Schwerverletzter kommt auf dem Hubschrauberlandeplatz des Clemenshospitals an - und kann im Traumazentrum optimal versorgt werden. [Foto: Clemenshospital]
Jedes Jahr werden in Deutschland rund 38.000 Menschen bei einem Unfall schwer verletzt. 20.000 von ihnen sterben an den Folgen. Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie wurden daher Traumanetzwerke gegründet, um die Versorgung der Opfer zu verbessern. Zu einem dieser Verbünde, dem Traumanetzwerk Nord-West, gehört ab sofort auch das Clemenshospital.
Nach gründlicher Prüfung durch die Gesellschaft für Unfallchirurgie wurde dem münsterschen Krankenhaus nun als einem der ersten beteiligten Häuser bestätigt, dass es als regionales Traumazentrum die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten erfüllt. Das Zentrum ist somit zertifiziert.
24-Stunden-Kommunikationsnetzwerk
Im Traumanetzwerk Nord-West haben sich Kliniken aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden zusammengeschlossen, damit die schwer geschädigten Unfallopfer innerhalb von 30 Minuten in einem geeigneten Krankenhaus – möglichst heimatnah – medizinisch versorgt werden können. Grundlage ist ein rund um die Uhr funktionierendes Kommunikationsnetzwerk: stets aktuelle Datenbanken mit allen notwendigen Informationen für die schnelle Patientenversorgung, Angaben über die Kapazitätsauslastung der Kliniken und natürlich die Kontaktdaten der verantwortlichen Mediziner.
Qualität der medizinischen Versorgung
Mit gemeinsamen Standards und Fortbildungen soll die Qualität der medizinischen Versorgung zudem weiter gesteigert werden. In den kommenden Jahren sollen im gesamten Bundesgebiet flächendeckend Traumanetzwerke etabliert werden. Sobald alle beteiligten Zentren erfolgreich geprüft werden, ist das Traumanetzwerk Nord-West offiziell zertifiziert.
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