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AStA: Luxus statt sozial
Das traditionelle Konzept der Wohnheime ermöglicht günstiges Wohnen für Studierende. Derartige Angebote der Studentenwerke und anderer Träger sind insbesondere für Studierende wichtig, die die Preise des freien Wohnungsmarktes aus finanziellen Gründen nicht bezahlen können.
In einer Pressemitteilung nimmt der AStA dazu Stellung: Das neue Wohnheim des Studentenwerkes an der Bismarckallee entlang des Aasees mag hohe ästhetische Ansprüche erfüllen, dem oben genannten Konzept von Wohnheimen hingegen folgt es nicht. „Die Preise für Einzel- und Wohngemeinschaftszimmer sind zum Teil höher als die des freien Wohnungsmarktes“, stellt Sozialpolitikreferent Nils Greve fest und ergänzt: „Gerade in Münster ist das problematisch, weil sozialer Wohnraum immer weiter beschnitten wird.“
Üppigste Apartments
Ein Einzelzimmer im neuen Wohnheim ist ab 354,50 Euro zu haben, die üppigsten Apartments kosten stolze 534,50 Euro. Die Größe der Wohnmöglichkeiten rangiert von „engen“ 20 bis hin zu 38 Quadratmetern. Bei den Mehrzimmerwohnungen, die sich für Wohngemeinschaften eignen, finden sich ähnliche Preisdimensionen: Angefangen bei 613,50 Euro klettern die Preise auf bis zu 958,50 Euro für die größten Mehrraum-Wohnungen. Die WG-Wohnmöglichkeiten sind teilweise über 70 Quadratmeter groß. Auch die Preise im Café Relax, welches im Wohnheim integriert ist, gehen bisweilen mit gepfefferten Preisen an den Bedürfnissen der Studierenden vorbei.
Ausbau begrüßt
Der AStA der Universität Münster begrüßt zwar den Ausbau der Wohnheimkapazitäten in Münster. Allerdings musste für das neue Wohnheim an dieser Stelle das sehr preisgünstige „internationale Wohnheim“ weichen. Die Art und Weise, in der Wohnraum auf einem Preisniveau entsteht das für weniger gut betuchte Studierende offenbar unerschwinglich ist, wird indes stark kritisiert. „Wer sich ein solches Zimmer leisten kann, sollte auch auf dem freien Wohnungsmarkt keine Probleme haben.“, äußert sich Kai Grimm, ebenfalls Sozialpolitikreferent.
[23.06.2010 | TA]Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.
[17.06.2010 | TA]Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.
[16.06.2010 | LUH]Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.
[02.06.2010 | TA]Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.
[20.05.2010 | TA]Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.
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