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[17.05.2010 | ECHO]

Aus sechs mach eins: echo-muenster bekommt ein neues Format. Wir verabschieden uns von den Ressorts Aktuelles, Wirtschaft, Kultur, Hochschulen und Kaleidoskop. Die Sportkollegen werden in gewohnter Qualität weiterhin tagesaktuell berichten - und dies noch ausführlicher tun. Thomas Austermann und Lutz Hackmann bleiben also im wahrsten Sinne des Wortes „am Ball“. 

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Deutschlands wahre Superstars

Deutschlands wahre Superstars

Das Buch "Deutschlands wahre Superstars" bietet eine spannende Reise durch die Welt von morgen. [Repro: W. Linke]

[25.02.2008 | Münster | WLI]

Zum Glück müssen sie nicht singen – dennoch sind die jungen Wissenschaftler „Deutschlands wahre Superstars“: Max A. Höfer und Dieter Rath gaben jetzt ein Buch heraus in dem die Entwürfe von 50 Nachwuchswissenschaftlern für eine Welt von morgen präsentiert werden.

Mit Daniel Esch findet sich auch ein Münsteraner in dem Werk. Der gebürtige Weseler Diplom-Biologe promoviert am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin. Der 29-Jährige widmet sich in seinem Beitrag einem Verfahren zur Reprogrammierung von Körperzellen. Zunächst allerdings räumt er mit den gängigen Vorurteilen auf, die in der Öffentlichkeit über die embryonale Stammzellenforschung herrschen. Eschs Ansicht nach basiere das Bild des willenlosen Menschen als Ersatzteillager auf der mangelnden Kommunikation der Wissenschaft mit der Gesellschaft.

Weitreichende Möglichkeiten

Der Doktorand zeichnet nach, dass die Entwicklungen – stets vor dem Hintergrund eines humanistischen Leitbildes – auf dem Gebiet von Zell- und Molekularbiologie mittlerweile weitreichende Möglichkeiten zur Therapie von bislang fast nicht zu behandelnden Krankheiten biete und Heilung keine Fiktion mehr sei. In der Praxis teile sich die Fachwelt in zwei Sparten: Eine Forschergruppe, so Esch, arbeite mit erwachsenen Stammzellen, während die anderen Forscher das Potenzial embryonaler Stammzellen untersuchen. Der Wissenschaftler erwähnt auch das ethische Dilemma gerade mit Blick auf die embryonalen Stammzellen, weil bei der Gewinnung dieser Zellen Embryonen zerstört werden.

Ethisches Dilemma

Laut Esch scheint Deutschland in diesem ethischen Dilemma gefangen – dem Wunsch des Heilens stehe die Verzwecklichung des Menschen gegenüber. Ausweg und Alternative sieht der Doktorand in der Reprogrammierung der Stammzellen – und nennt ein Beispiel: „Tatsächlich können wir heutzutage bereits Hautzellen von Mäusen zu pluripotenten (alles könnenden) Stammzellen umprogrammieren, indem wir die DANN Sequenz dieser vier Proteine mittels Retroviren in die Zellen einschleusen“. Aus diesen Stemmzellen könnten theoretisch wieder alle Zelltypen des erwachsenen Körpers gewonnen werden. Dabei werde kein Embryo benötigt, sondern es werden nur ganz bestimmte Gene in einer Hautzelle scharf geschaltet.

Langfristige Revolutionierung

Mit diesem Potenzial, ist sich Esch sicher, könne die Medizin langfristig revolutioniert werden. Genauso verständlich geschrieben sind auch die anderen 49 Beiträge, in denen teils überraschende Erfindungen und ähnlich innovative Lösungsansätze wie Eschs Anregung zeigen, dass in dem Buch tatsächlich wahre Superstars vereint sind. Das Werk ist vor allem auch für Nichtwissenschaftler interessant, weil es in verständlicher Form tiefe Einblicke in den Stand der Forschung gewährt und einen wohltuenden Optimismus des wissenschaftlichen Nachwuchses nachzeichnet. Das Buch ist im Heel Verlag erschienen; ISBN: 978-3-89880-885-9.

Wolfram Linke

Wahre Superstars

  • Bigfoot-Rennen
    [23.06.2010 | TA]

    Wer vermutet, dass Studierende nur das Stammessen auf ihrem Tablett durch die Mensa balancieren können, der wurde am Hochschulsport-Tag mit anderen Eindrücken konfrontiert. Am Mittwoch ging es raus aus dem Haus.

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  • Stangier, Felder, Ludwig
    [17.06.2010 | TA]

    Rund 600 neugierig gewordene Studenten nutzten in 2009 am Tag des Hochschulsports die Angebote. Umsonst und draußen geht es auch am Mittwoch (23. Juni ab 11 Uhr) bei der Zweitauflage zu, die die Lernenden „Rein in die Turnschuhe“ locken möchte, wie auf dem Flyer des Hochschulsports Münster formuliert wird.

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  • Start Leonardo-Campus-Run
    [16.06.2010 | LUH]

    Die zehnte Auflage des Leonardo-Campus-Run stellte alle Zahlen der vergangenen Jahre in den Schatten: Knapp 3000 Laufbegeisterte, vom Kleinkind bis zum ergrauten Senior, fanden sich am Mittwoch auf dem Campusgelände ein, um in sieben Läufen den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen – und vor allem Spaß an der Bewegung zu haben.

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  • LCR, 2009
    [02.06.2010 | TA]

    Ganz bewusst in der Wochenmitte steigt dieser Lauf zum jetzt zehnten Mal. Denn niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen des Leonardo-Campus-Run (LCR) an der Uni Münster will dem Vereinsangebot am Wochenende in die Quere kommen. Erstmals wird es am 16. Juni ab 15.30 Uhr und passend zum Jubiläum amtlicher als bisher auf der 2,5-km-Rundstrecke.

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  • Hagedorn
    [20.05.2010 | TA]

    Am 8. November hat er sein bisher letztes Fußballspiel bestritten, seither durfte Tim Hagedorn nicht mehr auf den Platz. Der 24-jährige WWU-Lehramtstudent geriet in einen Strudel. Sein Name wurde im Zuge des bundesweit beachteten Wettskandals genannt.

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Am 7.7.2010 ist der Umzug in unser neues Zuhause echo-muenster.de (ohne www.) erfolgt. Auf vielfachen Wunsch bleiben die gesamten bisherigen Inhalte weiterhin hier erreichbar: